Rund 160 Delegierte aus den SPD-Ortsvereinen kamen heute in der IGS Mühlenberg zusammen und stellten die SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten für die hannoversche Regionsversammlung auf. Sie treten am 13. September 2026 bei der Kommunalwahl an.

Die brütende Hitze draußen hinterließ auch im Innenraum Spuren.

Im Wahlbereich 4 (Hannover-Nordost mit Anderten, Bothfeld, Groß-Buchholz, Lahe und Misburg) wurde Regina Hogrefe (2.v.l.), die Vorsitzende der SPD-Regionsfraktion, zur Listenführerin bestimmt, auf Listenplatz 2 kandidiert Robert Schmitz (3.v.l.), wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Regionsfraktion. Des Weiteren befinden sich auf der Liste u.a. (v.l.) Klaas Engelking, Saranda Hondozi, Murat Büyük, Beate Grübler, Maurice Claußen und Larissa Yarosh.

Delegierte aus Misburg-Anderten sind auf einem Bild mit der SPD-Kandidatin für das Amt der Regionspräsidentin, Eva Bender, zu sehen. Auch Sergii Kravets gehörte zur Delegation.

Eva Bender griff in einer Ansprache verschiedene aktuelle Themen aus der Region Hannover auf. Sie sprach sich deutlich gegen eine Privatisierung des Klinikums Region Hannover aus, die aus dem bürgerlichen Parteienspektrum immer wieder einmal ins Spiel gebracht wird. Wo derartige Privatisierungen vorgenommen wurden, muss eine oft verheerende Bilanz gezogen werden. Auch an der Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Bevölkerung würde es dann mangeln. Die Region ist mit der beschlossenen Medizinstrategie 2030 für das Klinikum Region Hannover auf einem sehr guten Weg.

Eva Bender kritisierte auch die drohenden Sparmaßnahmen bei VW mit einem massenhaften Abbau an Arbeitsplätzen und Werksschließungen auch in Hannover. Wir möchten hinzufügen, dass es sehr zynisch anmutet, wenn wenige Monate nach dem letzten großen Sparpaket sich bereits vermeintlich völlig neue Erkenntnisse ergeben haben, die zu solch drastischen Ankündigungen führen und eine massive Verunsicherung bei Beschäftigten und in der Region Hannover auslösen. Im nackten Kapitalismus mag das anders sein, aber in einer sozialen Marktwirtschaft hat ein Konzern eben auch eine soziale Verantwortung. Das fordert die SPD ein.